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Die Begriffe California Impressionism und California Plein-Air Painting beschreiben die große Bewegung der kalifornischen Künstler des 20. Jahrhunderts, die im Freien sozusagen direkt in der Natur in Kalifornien, USA, gearbeitet haben. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden in den ersten drei Jahrzehnten nach der Wende des 20. Jahrhunderts in der San Francisco Bay Area und in Südkalifornien sehr populär. Die Künstler Maler der California Plein-Air School präsentieren im Ausdruck ihrer künstlerischen Werke als regionale Variationen des amerikanischen Impressionismus, werden jedoch gleichsam auch als kalifornische Impressionisten bezeichnet – Hierbei werden diese beiden Begriffe des Impressionismus synonym verwendet. 

Die kalifornischen Impressionisten stellten im 20zten Jahr hundert in ihren künstlerischen Werken die kalifornische Landschaft dar – Die Landschaftliche Ausläufer, Berge, Küsten und Wüsten des Landesinneren sowie Küstenregionen. Der kalifornische Impressionismus erblühte in Bezug auf Qualität und Produktion von Anfang bis Mitte der 1920er Jahre.
Die kalifornischen Plein-Air-Künstler Maler malten im Allgemeinen in einer hellen, chromatischen Farb-Palette mit „freien“ malerischen Pinselstrichen, die einen gewissen Einfluss des französischen Impressionismus und des Postimpressionismus zeigten. Diese Künstler versammelten sich in kalifornischen Kunstkolonien an Orten wie Carmel-by-the-Sea und Laguna Beach sowie in den Städten wie San Francisco, Los Angeles und Pasadena.

Die Gemälde der früheren Künstler, sind in den folgenden Museen zu besichtigen:
– Irvine museum ( https://www.irvinemuseum.org/ ) in Irvine, California.
– Laguna Beach museum https://lagunaartmuseum.org/ in Laguna Beach, California
– Pasadena museum (https://www.nortonsimon.org/) in Pasadea, California.
– Crocker museum ( www.crockerart.org) in Sacramento, California

 

KÜNSTLER

Viele der frühkalifornischen impressionistischen Künstler studierten in Frankreich Europa an den Akademien in Paris und waren Schüler der französischen Impressionisten. Guy Rose, einer der besten Künstler der Schule, malte tatsächlich sogar gemeinsam mit dem berühmten Künstler Claude Monet in Giverny (Frankreich). Im Ausland reisten sie zusammen durch Europa und produzierten dort viele künstlerische Arbeiten. Als sie anschließend nach Kalifornien zurückkehrten, schufen Sie mit ihrer technischen Ausbildung und ihrer großen Leidenschaft Gemälde über die Schönheit der unberührten Landschaft. Dies war eine besondere sowie dauerhafte Periode in der Kunstgeschichte welche von großer Tiefe und hoher Qualität geprägt war. 
Vom den französischen Impressionismus abgeleitet, erfanden die Künstler eine bestimmte Methode, welche es erlaubte in der Natur unter freiem Himmel außerordentlich schnell zu malen, um hierdurch den Eindruck von Licht und Atmosphäre einzufangen und wie auch diesen entsprechend zu vermitteln. Diese besondere Maltechnik machte es zu einer amerikanischeren Interpretation mittels einer stärkeren Farben. Farbe und einer entsprechenden Pinselführung. Innerhalb der Impressionisten Schule gibt es eine Gruppe von Künstlern aus dem amerikanischen Norden sowie und aus dem Süden von Kalifornien, deren geografische Trennlinie Santa Barbara (USA) ist. Die künstlerische Arbeit widerspiegelt die Lichtunterschiede zwischen diesen den beiden Regionen. Der amerikanische Norden welcher mit durch sein kühleres Klima und den Jahreszeiten charakterisiert ist, wie auch und durch den Küstennebel geprägt ist, hat eine kühlere Farbpalette.
Im Gegensatz zu den amerikanischen Künstlern aus dem Norden produzierten die Künstler im Süden, mit seinem heißen Klima und dem hellen Sonnenlicht, künstlerische Werke mit wärmeren oft auch gedämpfteren Tönen. Der Anblick von Gemälden aus beiden künstlerischen Schulen zeigt einen wunderbaren Rückblick auf die Zeit, als Kalifornien vor einem Jahrhundert entstand und hat dadurch eine engagierte Sammlerbasis geschaffen, die weltweit ausgestellt ist.

Die meisten Plein Air-Maler kamen aus dem Osten der Vereinigten Staaten, dem Mittleren Westen und aus Europa. Nur wenige der früherenn Künstler wie Guy Rose (1867–1925) wurden tatsächlich in Kalifornien geboren und sind dort auch aufgewachsen. Einige der bekanntesten Maler der Plein-Air-Schule sind: Guy Rose (1867- 1925), William Wendt (1865–1946), Granville Redmond (1871–1935), Arthur Cane (1865–1949), Edgar Payne ( 1883 – 1947) und Armin Hansen (1886–1957), Jean Mannheim (1861–1945), John Marshall Gamble (1863–1957), Franz Bischoff (1864–1929), William Ritschel (1864–1949), Alson S. Clark (1876–1949), Hanson Puthuff (1875–1972), Marion Wachtel (1875–1954) und Jack Wilkinson Smith (1873–1949).  Die Mehrzahl der in Europa ausgebildeten Künstler kamen nach ihrer Auswanderung zwischen 1900 und den frühen 1920er Jahren in Kalifornien an.

Die Gallerie stellt zur Zeit ein Gemälde von  dem Künstler Herrn Colin Campbell Cooper aus, welches künstlerisch den Hafen von Palma de Mallorca aus dem Jahr 1925 darstellt. 

 

ZEITGENÖSSISCHE KÜNSTLER

Zusätzlich zu dem zuvor erwähnten Künstler wird die Gallerie Carmel Fine Art Gallery folgende zeitgenössische Künstler mit Gemälden der Plein-Art, welche durch den impressionistischen Stil gekennzeichnet ist, als weitere Ausstellung ab (sofort)  fortsetzen.
John Burton, Ray Carpenter, Michael Cowles, Scott Christensen, John Cosby, Gil Dilinger, Karl Dempwolf,  Sterling Hoffman, Douglas Paul Morgan, Rodolfo Rivadamar sowie John Trainor. Insbesondere zeichnen diese Künstler gewisse Landschaften in der Gegend von Carmel, Monterey, Point Lobos und der kalifornischen Küste.

Sogar ein Gemälde, Art von Herrn Karl Dempwolf wurde im Jahr 2015 in Berlin (Deutschland) vom damaligen amerikansichen Präsidenten Herrn Barack Obama an Frau Dr. Angela Merkel (aktuelle Bundeskanzlerin von Deutschland) als Schenkung übergeben.

Last but not least: Die Kunstwerke der zeitgenössichen Künstler sind mehr finanziell erschwinglicher als eine Investition in ein Kunstwerk von einem der früheren Künstler.